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s.F.H. 18

TRUMPETER 02304

Geschichte:


Die 15-cm-Schwere Feldhaubitze 18 war ein Standardgeschütz der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg. Es wurde von den Unternehmen Rheinmetall und Krupp zwischen 1926-1930 getrennt voneinander entwickelt und deren besten Eigenschaften bis 1933 in einem Geschütz vereint. Das Geschütz konnte im Pferdezug oder im motorisierten Zug beweglich gemacht werden.  Sie wurde bis zum Ende des Krieges produziert, insgesamt wurden 7400 Exemplare an die Truppe ausgeliefert. Ab 1943 wurde das Geschütz auch für die Panzerhaubitze Hummel eingesetzt.


Die 15-cm-Schwere Feldhaubitze 18 wurde Produziert ab Ende 1933 im Rheinmetallwerk Düsseldorf. Außerdem bei den Nachbaufirmen Spreewerk Berlin, MAN Augsburg, Dörries-Füllner Bad Warmbrunn und bei Skoda in Dubnica/Slowakei.

 

Quelle: Bundesarchiv

 

Die 15-cm-Schwere Feldhaubitze 18 war ein Standardgeschütz der Deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg und steht bei vielen AFV Modellbauern auf der  „to do“ Liste. Viele Jahre war der Resin Bausatz die einzigste Option, aber  jetzt gibt es auch alternative Plastik Bausätze für dieses Modell. Sie werden hier einen Baubericht über die Geschütze vom Trumpeter Bausatz lesen, welche nach Dragon 6392 in den Modellmarkt gekommen ist. Das Kit besteht aus 270 Teilen und enthält ein Aluminium Rohr, Metall Geschosshülsen, Vinylreifen und eine kurze Metallkette. Im ersten Augenblick hat der Bausatz keine Fehler oder Schwachstellen, aber dies ändert sich leider während der Bauphase.

 


Bauphase:
Die 16-Seitige Bauanleitung ist typisch für Trumpeter Style. Manchmal sehr komplex und nicht leicht formuliert. Es gibt hier viele kleine Teile für die Haubitze zu detaillieren. Wegen solcher kleinen Teile muss man noch vorsichtiger sein und natürlich verlängert sich dadurch die Bauphase. Bei den zu Folgenden Schritten bemerkt man, dass einige Teile Formfehler haben und die Bauanleitung nicht gut formuliert ist. Das Aluminium Rohr ist gut als Bonus aber leider verursacht dieses Probleme beim  Gleichgewicht.


Das größte Problem bei dem Bausatz ist, dass einige festgeklebte Teile die Beweglichkeit der Haubitze verhindern. Das ist z.B. eines der Problemen, welches man erst während der Bauphase erkennt.

Also, wenn Sie die Bauphasen Komplett nach  der Bauanleitung durchführen, dann wird Ihre Haubitze in der Transportstellung sein. Um  die Feuerposition wechseln zu können, müssen Sie einige Teile nochmal brechen. Andererseits steht die Metallkanone, wegen seinem Gewicht, nicht in der richtigen Position für die Feuerstellung. Leider gibt es hierfür keine Lösung. Entweder muss man diese Festkleben oder mit etwas Unterstützen.

 

Lackierung:

Das Ergebnis ist trotz der langen Bauphase (wegen der kleinen Teile), zufriedenstellend. Das Modell besteht aus Plastik, Aluminium, Messing, Kupfer und Vinyl. Dadurch braucht sie eine Grundierung für eine homogene Oberfläche vor der Lackierung. Dafür habe ich Modelmaster 2737 (Grundierung Grau) besprüht.

 


Auch wenn man auf den Fotos ein gesammeltes Model sieht, sind diese alle ohne zu kleben einzeln grundiert und lackiert. Der Bausatz hat ein A4 Farbblatt für Farbangaben der Haubitze. Und dieser Bemalungshinweis zeigt eine German Gray Haubitze. Theoretisch, ist Dunkel gelb auch möglich, aber ich habe den German Gray ausgewählt. Dafür habe ich den stark verdünnten Tamiya XF 63 in mehreren Schichten besprüht. Für die verschiedenen Farbtöne, habe ich den XF 63 mit schwarzer oder weißer Farbe gemischt und damit das Modell für die Alterungsphase vorbereitet. Der Bausatz hat keine Decal, das bedeutet es ist Zeit für die Alterung.

 

 

Alterung:

Nach der Bemalung fängt die Alterungsphase an. Theoretisch könnte man beim diesem Modell alle Alterungsmethoden verwenden. Ich habe an eine leichte Alterung gedacht und verwendet. Als ersten Schritt habe ich „Filtering“ gemacht. Dafür habe ich stark verdünnte Ölfarbe benutzt, welche ich mit Terpentin verdünnt habe. Die Farben waren Umbra-gebrannt, Umbra-Natur, Sienne-gebrannt und Sienna-Natur vom Künstlerbedarf. Benutzt habe ich einen Revell Pinsel No:6.


Der nächste Schritt wurde Pin-Wash mit einer Mischung von Schwarz und Umbra-gebrannt. Die Farbe war mit  Terpentin Mischung beim Pin-Wash noch dicker als die Filterfarbe. Und dann habe ich mit Pigmenten weiter gemacht. Die Pigmente sind von MIG Production. Ich habe für den Staub-Effekt Europe Dust (P028) wie auch Light Dust (P027) und  für leichte Schlammeffekte Dark Mud (P033) sowie Russian Earth (P034) angewendet. Nach einer unregelmäßigen Anwendung, habe ich alle Pigmente mit MIG Pigment-Fixer fixiert. Für den Metallic Effekt beim Kanone Verschluss habe ich den Graphitstift von Cretacolor Monolith benutzt. Als letztes, mit leichter Drybrushing in leichten Tönen und vom Hauptton ausgehend, habe ich das Modell beendet.

 

 

Fazit:


Ein sehr attraktives Modell zu einem günstigen Preis mit viel Bonus. Viele Mikroteile, einige Formfehlern und die schwache Bauanleitung sind leider als Nachteile zu benennen. Eine voll bewegliche Haubitze zu bauen ist leider nicht möglich. Für das Gleichgewicht, muss man einige Teile festkleben. Wenn Sie eine sFH 18 mit einfacher Montage und mehr Genauigkeit wollen, müssen Sie den Dragon 6392 auswählen, welcher jedoch preislich doppelt so hoch ist.

 

You can click on the photo below to see the final photos at the galleries.

 

Last Update März 15, 2010 by freeguner

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